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So läuft's


Deutschlandlauf 2005

An dieser Stelle wird Brigitte über die Erlebnisse Rolf's während seiner Teilnahme am Deutschlandlauf in Wort und Bild berichten.

Das laufbegeisterte Paar steht dazu in ständigem telefonischen Kontakt.
 


 

Wie oft hatte ich davon geträumt, gemütlich auf dem heimischen Sofa liegen zu können.

 

Das Glück
in Armen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Wochen danach ....

Den Zieleinlauf in Lörrach werde ich wohl nie vergessen. Das glückliche Ende meiner bislang größten Herausforderung lässt den Deutschlandlauf 2005 in die Vergangenheit entrücken. Wie sehr hatte ich mir diesen Tag während den 17 Etappen zwischen Rügen und Lörrach herbeigesehnt. Wie oft hatte ich in dieser Zeit davon geträumt, gemütlich auf dem heimischen Sofa liegen zu können. Einfach nur an die Decke zu schauen, zu träumen, die Füße hochzulegen und die Seele baumeln zu lassen. Jetzt, nach dem Überschreiten der Ziellinie ist die Zeit gekommen mir diesen Traum zu erfüllen.

Zwei Wochen liegen zwischen dem emotionsgeladenen Wiedersehen, der dankbaren Umarmung meiner Frau, die mir bei der Bewältigung der Strapazen unschätzbare Hilfe leistete. Zwei Wochen – ein Abstand, der vieles schon in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Ich durfte erfahren wie schnell die schmerzhaften Erfahrungen in den Hintergrund treten um den positiven Erinnerungen Platz zur Entfaltung zu bieten. Natürlich habe ich meinen Traum sofort in die Wirklichkeit umgesetzt als ich zu Hause ankam. Unbeschreiblich, was mir auf dem weichen Sofa liegend alles durch den Kopf ging. Die Gedanken sprangen ohne Vorankündigung wild zwischen Rügen und Lörrach durch die Republik und ließen immer wieder Bilder der Freude und des Leids vor meinem geistigen Auge auftauchen.

Soweit die mentale Seite. Das rein körperliche Befinden lernte ich beim Verlassen meiner traumhaft weichen Unterlage erst so richtig kennen. „Wir sind eingerostet“, so meldeten sich die Nerven meiner Fußgelenke und der kompletten Beinmuskulatur in der Schaltzentrale. In den nächsten Tagen legte eine allgemeine Müdigkeit meinen Tatendrang so ziemlich lahm. Der Deutschlandlauf forderte seinen Tribut.

Das sich der Körper an die hohen Anforderungen des Laufes gewöhnen muss, war mir völlig klar – dafür habe ich ja schließlich auch eine Menge trainiert. Das dies nach Ende der Strapazen auch in anderer Richtung vonstatten geht, hatte ich zwar erwartet, doch nicht im geringsten daran geglaubt, dass dies mit derart hoher Lustlosigkeit und Trägheit einher geht.

Nun ja, zwischenzeitlich habe ich gut reden. Das „Anpassungsloch“ scheint nach 2 Wochen zwar noch nicht überwunden, doch deuten die Signale eindeutig in eine positive Richtung. Hatte ich schon seit Tagen wieder Lust die Laufschuhe zu schnüren, so war es gestern soweit. Zusammen mit einem Freund starteten wir zu einem 1-stündigen Lauf. Das wir tatsächlich erst nach 2 Stunden gemütlichen Trabens unser Ausgangsziel wieder erreichten, deute ich als Aufwärtstrend.

Zwei Wochen danach .......

Es macht wieder Spaß die Laufschuhe zu schnüren.

Meine Teilnahme am Deutschlandlauf darf man sicherlich unmittelbar mit meiner Person in Verbindung bringen, doch dass diese auch ein erfolgreiches Ende nahm, hat mehrere Väter.

Ich möchte mich an dieser Stelle einmal ganz, ganz herzlich bei allen Freunden, Bekannten, Helfern jeglicher Art und und und .... für ihre Hilfe und Unterstützung bedanken. Ich möchte Danke sagen, für die vielen Strohhalme, die es mir ermöglichten dem Sumpf zwischen Rügen und Lörrachnach 1204 km zu entkommen.

Die Rolle des Botschafters für aktion benni & co hat mir Kraft gegeben. Sie war für mich mehr als nur für die Duchenne-Kinder zu laufen, Spenden zu sammeln oder Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben.

Meinem innersten Wunsch entsprechend möchte ich allen, die mit diesem Schicksal konfrontiert sind, Mut zusprechen und Hoffnung auf bessere Zeiten machen.

Laufendhelfen.de wird sich mit weiteren Aktionen für eine bessere Zukunft der Duchenne-Kinder einsetzen.


 

Rolf,Heike und Ruth
an der a
llerletzten Versorgungsstelle

 

17. Tag, Mittwoch, 28.September 2005
Feldberg –Lörrach 61 km

Heute ist ein besonderer Tag, denn die Läufer werden ihren letzten Lauf im Rahmen der Veranstaltung absolvieren. Der Veranstalter bildet 3 Gruppen, schickt die ersten (langsamsten) Läufer um 6.30 Uhr weg ( vorher war es einfach zu dunkel im Wald), die nächsten um 7.30 Uhr und die Letzten (Schnellsten) um 8.00 Uhr. Judith Christian, Vincent, Peter Weber und ich warten ab ca. 11.30 Uhr im Ziel in der Lörracher Fußgängerzone auf die Läufer, so gegen 13.15 Uhr trifft der erste Läufer ein, danach geht es Schlag auf Schlag bis schlussendlich Rolf, Ruth Jäger und zwei weitere Mitstreiter nach 9 ¾ Stunden auch überglücklich das Ziel erreicht haben. Den Abschluss bildet eine lustige Siegerehrung und ein anschließendes Essen in einem Vereinsheim von Lörrach. 37 von 67 LÄufern haben ihr Ziel erreicht und Deutschland in 17 Tagen von Nord nach Süd "durchwandert".


16.Tag, Dienstag, 27.September 2005
St.Georgen – Feldberg 51,2 km

Heute war die Strecke sehr schön, viel ging es auf Nebenstraßen zum Feldberg. Die Beine sind müde, der Oberschenkel streikt, unterwegs ließ sich Rolf dann auch mal massieren, das hilft dann wieder ein Stück weiter. Nach ca.10 Stunden war er dann im Ziel. Rolf kam heute an einer seiner Lieblingsgasthäuser vorbei, dem Bären in Bärenthal. Dort gibt es wohl die beste Schwarzwäldertorte, also wollte er eine Torte für all die ganzen Helfer, die schon seit Anfang dabei sind, spenden. Leider hatte der Bären Ruhetag, doch es gelang Rolf, den Wirt dafür zu gewinnen, dass er trotz Ruhetag eine Torte für das Team kreierte. Nach ca. 1 Stunde konnte die Torte abgeholt werden. Eine Superleistung von dem Wirt an seinem freien Tag!!!


 


Rolf,Sigrid und Theo


Chinesisches Menu

      15.Tag, Montag, 26.September 2005
Horb-St.Georgen    59 km

Nach einem reichhaltigen Abendessen in einem Chinarestaurant gibt Rolf Zwischenbericht:
Heute war Ziel St.Georgen, wo der Bürgermeister selbst die Läufer zu einem kleinen Empfang lud.Die Presse war auch anwesend, so dass benni&co wieder Gelegenheit hatte, sich vorzustellen. Unterwegs war übrigens auch eine interessierte Fahrradfahrerin, die es sich nicht nehmen ließ, ca. 2 km mit zu laufen, um sich über die aktion benni&co zu informieren und Informationsmaterial mitzunehmen.
FranzLeins, der am Vorabend schon im Ziel stand, wartete auch schon wieder früh morgens um 5.15 Uhr auf einer Bank auf den Start der Läufer. Im Ziel dann wieder 2 bekannte Läuferkollegen, Eberhard und Bernhard, die morgen eine Etappe mitlaufen wollen. Die Problemzonen der Beine haben sich mehr in die Oberschenkel verlagert, die Knöchel sind etwas abgeschwollen im Vergleich zu den vergangenen Tagen. Insgesamt lief es so einigermaßen, vor allem die letzten 12 km waren zäh.


 


Michale Honig, Rolf, Susanne und Judith mit Kindern

14.Tag, Sonntag, 25.September 2005
Renningen – Horb 53 km

Judith Christian (Mutter eines Duchenne-Kindes) mit Freundin Susanne aus Baden-Baden sind heute die Strecke mitgelaufen, auch das war für Rolfeine sehr angenehme Abwechslung. Als Fahrer hat Michael Honig von aktion benni & co jetzt das Steuer übernommen, er begleitet die Truppe bis Feldberg.

Unterwegs in Herrenberg wieder eine Überraschung: ein Kollege, Helmut Barth, steht an der Strecke. Vom Herrenberger Lauftreff wurden Brezeln verteilt.
Es wurde übrigens heute die 1000 km –Marke überquert, aus diesem Anlass gab es wohl unterwegs Sekt!
Im Ziel in Horb waren dann auch noch zwei Lauffreunde anwesend, Franz Leins und Marius Kaufhold. Soweit geht es Rolf ganz gut, die Beine machen zwar weiterhin Probleme, aber das Ziel ist vor Augen.


 


"Elefantenfüße"

13.Tag, Samstag, 24.September 2005
Heilbronn/Biberach – Renningen 63 km

Heute scheint es wieder etwas besser zu laufen, bergab ist ein leichtes Traben schon wieder möglich. Adam, der Ehemann von Ruth Jäger, begleitet die Läufer per Fahrrad, immer das gleichte Fähnchen wie Rolf hinten drauf, woraufhin er auch gleich an der ersten Versorgungsstelle auf die aktion benni&co angesprochen wird und eine Spende für die aktion erhält. Um ca. 17.00 Uhr ist Rolf im Ziel.
Unterwegs welch freudige Überraschung: Rolfs Chefin, Frau Thullner steht mit Familie an der Strecke, sie wurde vor Freude von Rolf umarmt!



12. Tag, Freitag, 23.September 2005
Assamstadt – Heilbronn Biberach69 km

Gut 12 Stunden war Rolf heute zusammen mit 2 anderen Läufern unterwegs. Das Knie schmerzt etwas weniger, alles in allem aber wieder zäh.


11.Tag, Donnerstag, 22.September 2005
P
rosselsheim- Assamstadt 83,2 km

Der Tag fing ganz gut an, es ging wieder aufwärts. Rolf, Mike Friedel und Bernd Wagner haben fast die ganze Strecke zusammen bewältigt. Zum Schluss wurde es aber immer zäher, bei Dunkelheit ohne Taschenlampe dann an der Bundesstraße zu laufen war schon gefährlich. Im Ort angekommen, haben sie sich dann auch noch verlaufen, über irgendwelche Feldwege, bis sie schließlich von 2 Frauen zum Ziel begleitet wurden. Man munkelt, dass es heute sogar 90 km gewesen sein sollen. Eine der Frauen wollte dann doch mal im Internet nachlesen, was so hinter laufendhelfen.de steckt und auch etwas spenden.

Als Abwechslung haben SWR 4 regional und Südwest 3  heute Aufnahmen und Interviews gemacht (Rolf und andere Läufer waren für kurze Zeit in den 18.00 Uhr Nachrichten zu sehen). Eine Passantin hat unterwegs eine Spende gegeben und den 3 Männern 1 Flasche Neuen Wein geschenkt.

Blasen hat Rolf keine, er konnte auch zeitweise wieder leicht joggen, dem Knie geht es wieder etwas besser.
Die  Nacht wird wieder kurz, aber ab morgen werden die Etappen so langsam kürzer, das Ziel rückt immer näher, Baden-Württemberg ist schon erreicht.


10.Tag, Mittwoch, 21.September 2005
Trappstadt-Prosselsheim 82,7 km

Heute sollten es lt.Veranstalter nochmals statt 80,8 km 85 km sein, es waren dann aber doch nur ca.82,7 km.

Was gibt es zu berichten?

Es wird immer zäher, Rolf geht am Limit, so gegen 20.30 Uhr war er dann im Ziel, zusammen mit Theo, der 1 Stunde später starten durfte (wobei er ja auf dem zweiten Bild recht gut aus sieht!!!, wohl alles nur für den Fotografen). Morgen etwa noch mal so viel, dann nehmen die Kilometer langsam ab. Alles tut zwar weh, „der Kopf will aber“, eigentlich weiss Rolf gar nicht so recht, woran es liegt, dass es immer mühsamer wird. Der Körper ist erschöpft. Heute wieder Besuch von einer Familie bzw.Vater mit Sohn von aktion benni & co.


 


So sieht's im Lager aus

9.Tag, Dienstag, 20.September 2005
Ilmenau-Trappstadt57 km

Heute mal endlich wieder ein kürzerer Tag,aus den ursprünglichen 61,8 km wurden dann auch nur noch 57 km. Sicherlich eine Wohltat, es bleibt einfach mehr Zeit zum Regenerieren. Heute war Rolf auch schon um ca. 16.00 Uhr im Ziel. Die Läufer sind jetzt in Bayern, ein großer Empfang seitens des Bürgermeisters im Vereinsheim, der Sportverein hat gekocht, andere Vereine wie z.B.Musikverein haben sich präsentiert. (bei meinem Anruf herrschte regelrechte Festzeltstimmung). Ich habe Rolf geraten, mal ein ordentliches Maß zu trinken, vielleicht hilfts ja. Viel Laufen ging nicht mehr, das Knie streikt jetzt auch noch, dafür wird weiter mit den Stöcken gegangen. Landschaftlich ist die Strecke sehr schön, bergig, der Thüringer Wald erinnert an den Schwarzwald.
Eine Mutter mit betroffenem Sohn von aktion benni & co ließ es sich heute nicht nehmen, von Marburg zum Ziel anzureisen und die Läufer zu empfangen.


 

8. Tag, Montag, 19.September 2005
Sömmerda –Illmenau    83km

In unserem ersten Telefonat heute Mittag ca. 11.30 Uhr schien Rolf ziemlich „fertig“, schon das Aufstehen heute morgen kostete viel Kraft und bedurfte größter Überredungskunst seitens Rolf. So verlief auch ein großer Teil des Tages heute, zäh, nur marschierend mit den Nordic Walking Stöcken, aber immerhin, nach ca. 13 ½ Stunden war Rolf im Ziel. Knöchel dick, Schienbein schmerzend, eigentlich eine Qual. Ruth Jäger und Jens Vieler sind ausgestiegen. So bleiben jetzt nur noch  43 Läufer. Rolf bewegt sich wirklich in den hintersten Reihen, doch hier zählt mal wieder nur das Ankommen. Alles in allem wurden aus den ursprünglich mal geplanten 73,7 km heute  dann 83 km!!!
Ab heute wird Peter Weber, ein Lauffreund aus dem Murgtal, das Repräsentationsauto übernehmen, er bleibt bis zum Wochenende dabei.


7. Tag, Sonntag, 18.September 2005
Eisleben-Lutherstadt – Sömmerda
69,1 km

Die Läufer sind mittlerweile in Thüringen angelangt, landschaftlich geht es jetzt durch viele Wälder, die Strecke wird hügelig/bergig. Rolf hat heute seine Nordic Walking Stöcke eingesetzt, eine schöne Hilfe beim Bergaufgehen. Im Vergleich zu gestern geht es heute wieder besser, ohne dabei an die geschwollenen Beine und Knöchel zu denken, diese werden ihn wohl bis zum Schluss begleiten. Unterwegs wird Rolf viel von Leuten angesprochen und nach dem Lauf, laufendhelfen.de etc. gefragt, öfters taucht wohl die Frage auf, ob er denn der letzte sei, das nur, weil er mit 2 Fähnchen im Rucksack hinten läuft !!
Jörg CDB von aktion benni & co hat das Auto für die nächsten zwei Tage übernommen. Es verlief heute sehr ruhig um aktion benni & co, zum einen ist Sonntag, zum anderen standen die Wahlen im Vordergrund.



Platt wie eine Kirchenmaus

6. Tag, Samstag, 17.September 2005
Schönebeck-Eisleben-Lutherstadt 64 km

„Platt wie eine Kirchenmaus“ , so ist Rolf’s Zustand nach eigenen Aussagen momentan. Eine allgemeine Müdigkeit beherrscht den Köper, nur durch gutes Zureden wird gelaufen!!! Die Strecke wird etwas länger als geplant, 67km, die Zielzeit dann auch um eine Stunde nach hinten versetzt. Das Wetter ist gut. Es sind jetzt noch ca. 56 Teilnehmer mit dabei, alle anderen mussten leider aufgeben. Heute sucht Rolf seine Schlaftüte relativ schnell, selbst das Essen kann ihn nicht mehr reizen, dafür wird eben morgen früh ausgiebiger gefrühstückt.
Andreas Hornkamp von aktion benni & co war heute noch mal im Auto mit dabei, morgen ist dann Fahrerwechsel.


 

5. Tag, Freitag, 16.September 2005
Tangermünde – Schönbeck 84,9 km

Heute war noch mal eine lange Strecke zu bewältigen, fast 85 km, Start bei regnerischem Wetter, nachmittags dann aber etwas klarer. Viele Brücken, lange lange Brücken, waren heute zu überqueren, man sah fast das Ende nicht. Dazwischen Straßen mit altem Kopfsteinpflaster, nicht einfach zu laufen, aber laut Rolf doch eine Abwechslung für die Muskulatur. Erste Problemchen treten auf, der Knöchel schwillt an, wird immer wieder gekühlt, massiert und abends hochgelegt, dafür toi,toi,toi keine Blasen ! Wer davon verschont bleibt, muss das zu schätzen wissen! Ab und zu ist Rolf fast eingeschlafen beim Gehen, die Müdigkeit steckt nicht nur in den Beinen!!
Ab heute fährt Andreas Hornkamp, Vorsitzender von aktion benni & co, für zwei Tage im Repräsentationsauto mit. Für aktion benni & co war heute ein sehr „erfolgreicher Tag“, der Deutsche Presseservice meldete sich bei Herrn Hornkamp und bat um Berichterstattung über aktion benni & co - es wird auf jeden Fall einen Bericht in einer Zeitung erscheinen.
Um 15.30 Uhr lief der stellvertretende Bürgermeister von Schönebeck zusammen mit einer Gruppe von 10 Marathonläufern ins Ziel ein, alle in einem laufendhelfen T-Shirt von aktion benni & co, außerdem viele Presseleute. Viele Interessenten, auch Jugendliche, informierten sich bei den Vertretern von aktion benni & co über die Aktion.


 

4. Tag , Donnerstag, 15.September 2005 
Pritzwalk-Tangermünde 81,5 km

Start heute morgen wieder um 6.00Uhr. Um 18.30 Uhr war Rolf im Ziel. Es lief wohl heute wieder etwas besser als gestern. Insgesamt heute eine schöne Strecke, obwohl zwischendurch auch wieder ewig lange Abschnitte waren, so z.B. u.a. ein mindestens 12 km langes Stück. Erwähnenswert die Polizei, die heute doch sehr viel auf der Strecke war und  für einen reibungslosen Ablauf sorgte.
Die Stimmung ist sehr gut, die Gruppe wächst immer mehr zusammen. Jeder ist für jeden da, die ersten genauso wie die letzten. Insgesamt sind jetzt noch 61 Teilnehmer dabei.



Feierabendstimmung


Rolf und Andreas
unterwegs

3.Tag, Mittwoch, 14.September 2005
Stavenhagen – Pritzwalk 93,4 km

Heute ein recht langer Tag, Rolf kam nach ca. 13 Stunden und 50 Minuten ins Ziel. Die Strecke verlief nur geradeaus, war zum Teil auch etwas hügelig. Ein ständiger Gegenwind erschwerte das Ganze, es war  jedoch warm, sonnig, gegen Abend fing es allerdings an zu nieseln. Insgesamt war die Strecke  weniger befahren als die Tage zuvor. Zieleinlauf war im Rahmen eines kleinen Festes am Marktplatz, wo der Bürgermeister die eintreffenden Läufer begrüßte. Durch einige Umwege gelangten auch Rolf und Andreas, Start-Nr. 50, nach gemeinsamen 30 Kilometern dorthin.
Leider mussten heute 4 Teilnehmer aufgeben wegen u. a. Verletzungen, darunter auch 2 Frauen. Schon gestern wurde ein Teilnehmer wegen Überschreiten des Zeitlimits aus  dem Rennen genommen.


2. Tag, Dienstag13.September 2005
Stralsund - Stavenhagen 85,4 km

Aufstehen heute morgen um 4.15 Uhr, Start dann pünktlich 6.00 Uhr am Rügendamm,   Ziel von gestern abend. Es war noch stockfinster. Die Strecke verlief überwiegend auf asphaltierten Straßen oder Wegen, vorbei an vielen riesigen Feldern und durch einige lange Alleen. Insgesamt eine fast nur geradeaus verlaufende Strecke, da war es laut Rolf von Vorteil, wenn man z.B. den Marathon des Sables in der marokkanischen Wüste schon mitgemacht hat. Der Schluss zog sich 17 km entlang einer Bundesstraße, wiederum war viel Konzentration gefragt, und das am Schluss, wenn der Magen schon fast am Boden hängt und man dann auch noch kurz vorm Ziel an einer Pfanni-Fabrik vorbei laufen muss, wo es nach Kartoffelpuree und Knödeln riecht!!!

In Stavenhagen hatten die Vertreter von aktion benni & co im Rahmen einer Veranstaltung die Möglichkeit, sich nochmals zu präsentieren. Sat 1 war dabei.

Fahrerin des Repräsentationsautos waren Rüdiger Binsch und Susanne Maleszka, Mutter eines an Duchenne Muskeldystrophie erkrankten Kindes. Sie wird noch die nächsten 2 Tage mit dabei sein.

Die Stimmung ist immer noch gut, bei Kilometer 75 musste sich Rolf einen Motivationsschub mit Riegel und Gel holen, doch dann ging’s schnell wieder bergauf, nach ca. 11.15 Stunden war Rolf im Ziel.


 


Ruth Jäger,Rolf und
Viktor Biletzki

1.Tag, Montag, 12. September 2005
Kap Arkona-Stralsund 58,6 km

Nach einer kurzen Ansprache des Bürgermeisters und Veranstalters konnten die Läufer heute morgen mit etwas Verspätung bei anfänglichem Nebel um 9.00 Uhr in Kap Arkona starten.
Rüdiger Binsch, auch in der Läuferszene aktiv, begleitete heute die Läufer im Repräsentationsauto von aktion benni & co.

3 Highlights, wie sie Rolf nennt, konnte er unterwegs erleben:

1. eine Fährüberquerung mit schönem Blick auf Felsen vor Rügen,

2. eine kilometerlange wunderschöne Kastanienallee und

3.ca. 5-6 km entlang der B96 mit Verkehr wie auf der A5, so dass Rolf einige Male auf die Seite springen musste, um sich vor entgegen kommenden LKWs etc. zu schützen.

Das letzte Stück bis zum Ziel erforderte wohl absolute Konzentration. 

Der erste Läufer kam nach einer Zeit von 4h22 ins Ziel, Rolf nach ca.7 ½ Stunden. Die Stimmung ist gut. Das Wetter später wunderschön. Alles in allem eine sehr gute Organisation, angefangen von den Verpflegungsstellen, über eine sehr gute Streckenmarkierung bis hin zum Abendessen!


Sonntag, 10.September 2005
Stralsund

Viktor Biletzki (Vertreter von aktion benni & co),  Rolf und Ruth Jäger am Abend vor dem großen Ereignis bei einem reichhaltigen Buffet in Stralsund.
Ruth Jäger läuft mit Rolf für aktion benni & co.

Ingo Schulze, der Veranstalter, trug bei einem Briefing  die wichtigsten Details des Laufes vor.  Verteter von der Stadt und andere wichtige Personen wurden vorgestellt, ebenso u.a. die Intiative laufendhelfen.de.
Insgesamt werden morgen 67 Läufer/Innen an den Start gehen. Abfahrt um 7.00 Uhr in Stralsund nach Kap Arkona auf Rügen, Start dann ca.8.30 Uhr. Es ist sehr windig, mit ein wenig Glück könnten die 53 km morgen mit Rückenwind gelaufen werden. Wir drücken die Daumen.


Repräsentationsfahrzeug von aktion benni & co

ein herzliches Dankeschön an das Autohaus BOOS in Baden-Baden für die kostenlose Überlassung des Fahrzeuges während des Deutschlandlaufes.

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Aktuelles

8. Oktober 2016

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Rheinsteig-Erlebnislauf
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(Rund um Baden-Baden)

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Freundschaftslauf
Durbach - Straßburg

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Vollmond_Lauftreff

29.01.2009
Belohnung für Gesundheitsbewusste

16.11.2008
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